Renate Brinckmann

Biographisches

Geboren am
19. Juni 1943 in Lübeck,
 

Lebt und arbeitet auf Gut Neuhaus am Selenter See (Kreis Plön, Schleswig-Holstein)

Wegweisend für mein künstlerisches Schaffen sind die Arbeiten meiner Lehrerin, der Malerin und Weberin Edith Schaar, eine Schülerin Willi Baummeisters.

Gut Neuhaus
24321 Giekau
Tel.: 04381 3149

“Man’s highest aspiration come from nature. A world without color (colour) would seem dead. Color is life. Light is the mother of color. Light reveals to us the spirit and living soul of the world through colors.”
Originaltext von Black woman Alma Thomas (1891 - 1978)

Leben und Wasser. 2009 (Ausschnitt)

Leben und Wasser. 2009

Blaumann und Arbeitsstücke. 2006

Rost. 2006       120x120 cm

wir sehen was, was wir nicht sehen. 2006       120x90 cm

Gestaltung “Der Schleswig-Holstein Bär” Nr. 1107
Buddy Bär Berlin GmbH 
www.buddy-baer.de

2006

2006

Brief auf dem Bauch des Bären:

Moin moin,

ich komme aus Schleswig-Holstein, die Landesfarben blau-weiß-rot, dem nördlichsten Bundesland – dem grünen Land zwischen den Meeren, hier als Flaschenpost dargestellt.

 Von Kindern auf die Reise geschickt, um ein Ziel zu erreichen, mit der Botschaft: “Wir müssen uns besser kennen lernen.”

Eine klar gegliederte Landschaft, hinter deren Horizont immer neue Landstriche auftauchen. Die Ostseeküste ist durch Wind und Wasser bestimmt, die die Küste ständig verändern. Das leuchtende Blau zeigt die Kraft des Meeres, Lebens-grundlage für Mensch und Tier. Hier konnte der Seeräuber Klaus Störtebeker das Meer beobachten und die vorübersegelnden Schiffe überfallen. Hier erzählt die Sage, habe der Teufel zu viele Mehlbüddel gegessen, ausgespuckt – unsere heutigen Findlinge.

Künstler haben die Stimmung des ungemein wechselhaften und ausdrucksvollen Lichts in Worten, Musik und Farbe festgehalten. Hügellandschaft, Binnenseen, plastisch geformte Wiesen und Weiden, gelbe Rapsfelder und weiter Himmel. Wo “dicke Pötte” gebaut werden, wo weltberühmt Segelregatten stattfinden, lag Haithabu im 9. und 10. Jahrhundert einer der wichtigsten Handelshäfen im nördlichen Europa. Im Wikingermuseum lässt sich die Geschichte wunderbar nachvollziehen. Kein Baum, kein Strauch - so sah im 18. Jahrhundert die Mitte unseres Landes aus. Siedlungswillige wurden angeworben und haben unter schwersten Bedingungen die ausgedehnte Heide- und Moorlandschaft kultiviert.

Noch heute ganz typisch die Knicklandschaft mit den niederen Sträuchern und Bäumen als Windschutzsystem, um die kostbare Ackerkrume zu schützen. Im Westen an der Nordseeküste, die flache, dem Meer abgewonnene, immer wieder gefährdete Marsch. Wer einmal in diesem Landstrich gewesen ist, den wird immer wieder eine tiefe Sehnsucht überfallen, nach seiner Reinheit, Kargheit und Übersichtlichkeit. Nur hier ein Vogelschwarm als Materialisierung der Atmosphäre erscheint.

Mit diesem flachen Land, über dem sich rosa-lila Wolkenberge türmen und ein Herz als Symbol für die Liebe zwischen den Menschen steht, schließe ich meinen Bericht:

“Wir müssen uns besser kennen lernen” …dann können wir uns besser verstehen, mehr vertrauen und besser zusammen leben.                    

Der SCHLESWIG-HOLSTEIN BÄR stand
im Citti Park, Kiel
für Unicef in Lübeck
vor dem Landeshaus Kiel, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen
Landesgartenschau Schleswig

Zur Zeit steht er in den Stadtwerken Schleswig.

Teilnahme an Kunst-Symposien:

Studienreise mit Edith Schaar nach Brasilien, Malerei
Lübeck: Gabriel Constaninescu, Malerei
Hamburg/Schwalenburg: Gerard Walther, Malerei
Bad Reichenhall: Lilo Rinkens, Malerei
Spanien: Dieter Rudloff, Kunstgeschichte
Lübeck: Friedhelm Klein, Zeichnen
Hamburg: Tita do Rego Silva, Holzschnitt
Darry: Zuzana Hlinakova, Bildhauerei
Schwäbischer Kunstsommer, Irsee: Teltschik, Radierung
Heikendorf: Gerten Goldbeck, Litho auf Stein

Die Inspiration meiner Arbeit ist die bildliche Verwandlung gemachter Erfahrungen und Erlebnisse.

Gestaltung der Internetpräsentation: Heinz Vogler, heinz@kossaupress.de

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